Veränderungen
Ich erlebe momentan eine Zeit der Veränderung. (Nicht was Sie schon wieder meinen, LeserIn, ich werde nicht von der alten Hexe zum Basilisken ...)
Veränderung Nr.1:
Mein Studium auf der pädagogischen Hochschule ist am 1.7. beendet, was die Präsenzzeit betrifft. Ich muss nur mehr die Bachelorarbeit schreiben und abgeben, im Oktober erfolgt dann die Graduierung.
Das bedeutet:
Ich habe völlig überraschend wieder die Mittwochnachmittage, die Freitagnachmittage und die Samstage frei. Entweder fülle ich diese Zeit mit Arbeit (den Samstag nicht!) oder mit einem Masterstudium. Oder ich mache in dieser Zeit eine andere, völlig neue Ausbildung. Ich denke derzeit intensiv nach ...
Veränderung Nr.2:
Meine Tochter beendet soeben die vierte Volksschulklasse hier im Ort. Im Herbst wird sie im Gymnasium eingeschult werden.
Das bedeutet:
Wir sind nicht mehr ortsgebunden. Wenn wir wollen, können wir nach Spanien, Ecuador oder Bora-Bora auswandern. Internationale Schulen gibt es überall. Und mit meinem Bachelor of Education und zwei Lehrämtern kann ich problemlos überall erstmal unterrichten, wenns sein muss.
(Außerdem brauche ich mich nicht mehr über die Zustände in dieser Volksschule ärgern – über so nette Dinge wie die Weigerung einer Lehrkraft, die Klasse meiner Tochter an einer Veranstaltung teilnehmen zu lassen, "weils mit der Klasse immer Ärger gibt". Das war die Retourkutsche dafür, dass ich mich aufgeregt hatte über diese Frau. Hier, im Weblog und bei den zuständigen Behörden.)
Veränderung Nr.3:
Ich habe so viel neue Ideen bekommen durch die Zeit an der Uni und den Austausch mit einer großen Anzahl an intelligenten, netten und großartigen Menschen dort, dass mir der Umgang mit den großteils esoterisch gläubigen, aber dafür pädagogisch, didaktisch oder einfach facheinschlägig völlig unbeleckten "KollegInnen" zunehmend schwerfällt. Das Highlight in dieser Beziehung war die neue KollegIn aus einem für mich beendeten Projekt, die weder ein Handy besaß noch einen Computer bedienen konnte. Allerdings waren Erreichbarkeit und tägliche Arbeit am Computer (Mails, Listen etc.) unbedingter Bestandteil dieses Jobs. Die Projektleiterin und eine zweite Kollegin meinten, da sie sich für eine alternative Lebensweise entschieden hätte, müsse man eben Verständnis haben.
Verzeihung vielmals, ich dachte immer, es gibt einen Grundkonsens, dass "Aufgabenerfüllung" in einer bestimmten Qualität in jedem Job verlangt wird. Wenn die Aufgabe grundsätzlich erfüllt wird, haben dann eh alle Verständnis für jedwedes Verhalten. (Altes Trainer- und Beraterleiden!)
Diversity, liebe Ex-Kolleginnen, heißt nicht bedingungsloses Verständnis für verhaltensoriginelle Mitmenschen, die ihren Job einfach nicht erledigen können oder wollen.
Das bedeutet:
Ich glaube, ich muss dringend ein Buch schreiben über das, was mir in den letzten zehn Jahren so über den Weg gerannt ist an menschlicher und fachlicher Seltsamkeit.
Aber vorher mach ich Urlaub und schreibe meine Bachelorarbeit fertig! Machen Sie es gut bis zum nächsten Mal – das Expertencafe wird im September wieder stattfinden.
Veränderung Nr.1:
Mein Studium auf der pädagogischen Hochschule ist am 1.7. beendet, was die Präsenzzeit betrifft. Ich muss nur mehr die Bachelorarbeit schreiben und abgeben, im Oktober erfolgt dann die Graduierung.
Das bedeutet:
Ich habe völlig überraschend wieder die Mittwochnachmittage, die Freitagnachmittage und die Samstage frei. Entweder fülle ich diese Zeit mit Arbeit (den Samstag nicht!) oder mit einem Masterstudium. Oder ich mache in dieser Zeit eine andere, völlig neue Ausbildung. Ich denke derzeit intensiv nach ...
Veränderung Nr.2:
Meine Tochter beendet soeben die vierte Volksschulklasse hier im Ort. Im Herbst wird sie im Gymnasium eingeschult werden.
Das bedeutet:
Wir sind nicht mehr ortsgebunden. Wenn wir wollen, können wir nach Spanien, Ecuador oder Bora-Bora auswandern. Internationale Schulen gibt es überall. Und mit meinem Bachelor of Education und zwei Lehrämtern kann ich problemlos überall erstmal unterrichten, wenns sein muss.
(Außerdem brauche ich mich nicht mehr über die Zustände in dieser Volksschule ärgern – über so nette Dinge wie die Weigerung einer Lehrkraft, die Klasse meiner Tochter an einer Veranstaltung teilnehmen zu lassen, "weils mit der Klasse immer Ärger gibt". Das war die Retourkutsche dafür, dass ich mich aufgeregt hatte über diese Frau. Hier, im Weblog und bei den zuständigen Behörden.)
Veränderung Nr.3:
Ich habe so viel neue Ideen bekommen durch die Zeit an der Uni und den Austausch mit einer großen Anzahl an intelligenten, netten und großartigen Menschen dort, dass mir der Umgang mit den großteils esoterisch gläubigen, aber dafür pädagogisch, didaktisch oder einfach facheinschlägig völlig unbeleckten "KollegInnen" zunehmend schwerfällt. Das Highlight in dieser Beziehung war die neue KollegIn aus einem für mich beendeten Projekt, die weder ein Handy besaß noch einen Computer bedienen konnte. Allerdings waren Erreichbarkeit und tägliche Arbeit am Computer (Mails, Listen etc.) unbedingter Bestandteil dieses Jobs. Die Projektleiterin und eine zweite Kollegin meinten, da sie sich für eine alternative Lebensweise entschieden hätte, müsse man eben Verständnis haben.
Verzeihung vielmals, ich dachte immer, es gibt einen Grundkonsens, dass "Aufgabenerfüllung" in einer bestimmten Qualität in jedem Job verlangt wird. Wenn die Aufgabe grundsätzlich erfüllt wird, haben dann eh alle Verständnis für jedwedes Verhalten. (Altes Trainer- und Beraterleiden!)
Diversity, liebe Ex-Kolleginnen, heißt nicht bedingungsloses Verständnis für verhaltensoriginelle Mitmenschen, die ihren Job einfach nicht erledigen können oder wollen.
Das bedeutet:
Ich glaube, ich muss dringend ein Buch schreiben über das, was mir in den letzten zehn Jahren so über den Weg gerannt ist an menschlicher und fachlicher Seltsamkeit.
Aber vorher mach ich Urlaub und schreibe meine Bachelorarbeit fertig! Machen Sie es gut bis zum nächsten Mal – das Expertencafe wird im September wieder stattfinden.
undercoveragent - 5. Jul, 09:29
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