Sonntag, 5. Juli 2009

Veränderungen

Ich erlebe momentan eine Zeit der Veränderung. (Nicht was Sie schon wieder meinen, LeserIn, ich werde nicht von der alten Hexe zum Basilisken ...)

Veränderung Nr.1:

Mein Studium auf der pädagogischen Hochschule ist am 1.7. beendet, was die Präsenzzeit betrifft. Ich muss nur mehr die Bachelorarbeit schreiben und abgeben, im Oktober erfolgt dann die Graduierung.

Das bedeutet:

Ich habe völlig überraschend wieder die Mittwochnachmittage, die Freitagnachmittage und die Samstage frei. Entweder fülle ich diese Zeit mit Arbeit (den Samstag nicht!) oder mit einem Masterstudium. Oder ich mache in dieser Zeit eine andere, völlig neue Ausbildung. Ich denke derzeit intensiv nach ...

Veränderung Nr.2:

Meine Tochter beendet soeben die vierte Volksschulklasse hier im Ort. Im Herbst wird sie im Gymnasium eingeschult werden.

Das bedeutet:

Wir sind nicht mehr ortsgebunden. Wenn wir wollen, können wir nach Spanien, Ecuador oder Bora-Bora auswandern. Internationale Schulen gibt es überall. Und mit meinem Bachelor of Education und zwei Lehrämtern kann ich problemlos überall erstmal unterrichten, wenns sein muss.

(Außerdem brauche ich mich nicht mehr über die Zustände in dieser Volksschule ärgern – über so nette Dinge wie die Weigerung einer Lehrkraft, die Klasse meiner Tochter an einer Veranstaltung teilnehmen zu lassen, "weils mit der Klasse immer Ärger gibt". Das war die Retourkutsche dafür, dass ich mich aufgeregt hatte über diese Frau. Hier, im Weblog und bei den zuständigen Behörden.)

Veränderung Nr.3:

Ich habe so viel neue Ideen bekommen durch die Zeit an der Uni und den Austausch mit einer großen Anzahl an intelligenten, netten und großartigen Menschen dort, dass mir der Umgang mit den großteils esoterisch gläubigen, aber dafür pädagogisch, didaktisch oder einfach facheinschlägig völlig unbeleckten "KollegInnen" zunehmend schwerfällt. Das Highlight in dieser Beziehung war die neue KollegIn aus einem für mich beendeten Projekt, die weder ein Handy besaß noch einen Computer bedienen konnte. Allerdings waren Erreichbarkeit und tägliche Arbeit am Computer (Mails, Listen etc.) unbedingter Bestandteil dieses Jobs. Die Projektleiterin und eine zweite Kollegin meinten, da sie sich für eine alternative Lebensweise entschieden hätte, müsse man eben Verständnis haben.

Verzeihung vielmals, ich dachte immer, es gibt einen Grundkonsens, dass "Aufgabenerfüllung" in einer bestimmten Qualität in jedem Job verlangt wird. Wenn die Aufgabe grundsätzlich erfüllt wird, haben dann eh alle Verständnis für jedwedes Verhalten. (Altes Trainer- und Beraterleiden!)
Diversity, liebe Ex-Kolleginnen, heißt nicht bedingungsloses Verständnis für verhaltensoriginelle Mitmenschen, die ihren Job einfach nicht erledigen können oder wollen.

Das bedeutet:

Ich glaube, ich muss dringend ein Buch schreiben über das, was mir in den letzten zehn Jahren so über den Weg gerannt ist an menschlicher und fachlicher Seltsamkeit.

Aber vorher mach ich Urlaub und schreibe meine Bachelorarbeit fertig! Machen Sie es gut bis zum nächsten Mal – das Expertencafe wird im September wieder stattfinden.
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Dienstag, 30. Juni 2009

Unkraut verdirbt nicht und ein schlechter Mensch stirbt nicht.....

hätte meine verstorbene Großmutter gesagt.

Bin schon wieder unter den Lebenden, arbeite aber heute nicht. Das was ich hatte, nennt sich "Entgleisung", ausnahmsweise nicht der Gedanken, sondern des Blutdrucks und damit des Herzens (Gedanken wären mir wesentlich lieber)

Ein 24 Stunden EKG, ein Herzecho und noch so irgendwas stehen mir jetzt noch bevor - das ist mir schon wieder lästig, weil ich bin eh nicht mehr im Spital.....
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Montag, 29. Juni 2009

So ein Blödsinn! Ich lieg auf der Herzstation....

...und warte auf die zweite Herzenzym-Messung. Der Blutdruck ist zu hoch, ich hatte heute früh schon ein Engegefühl in der Brust....
Wenns wahr ist darf ich um 23.Uhr wieder hier raus - aber arbeiten kann ich morgen wohl nicht......
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Sonntag, 21. Juni 2009

Kletterpark Purkersdorf - Kind und Mann (und ich) machen das, was ich schon einmal beschrieben hatte..

Dies hier sind die neuesten Bilder von unserem Ausflug in den Klettergarten. Von mir gibts diesmal keine Fotos (die saht ihr bereits an anderer Stelle, unter dem Punkt 5 Die pädagogische Hochschule)

Maria und Freundin Denise in Erwartung..

d-und-m-gleich-gehts-los

Und so sah das dann aus (für Maria das allererste Mal!) auf dem grünen Parcours und später auf dem gelben.....
m-auf-sieben-meter
Immerhin sieben Meter in der Höhe...
m-ein-fuss-vor-den-anderen
Und nicht einfach.....
m-vor-dem-netz
Für Kinder schwer von der Schrittlänge...
m-und-d-gemeinsam
Wie die Spinne im Netz
m-zickzacksteg-ganze-laenge
Die ganze Länge eines Elementes
m-im-abflug
Aber zum Scluss darf man fliegen...
m-flying-fox-ende
...bis zum Boden
m-fertig-aber-gluecklich
Fertig, aber glücklich!
Aber das Ärgste war der Göttergatte. Hier, der Gutmeyr, das Licht meiner Augen, die Freude meiner Tage - bei etwas echt Gefährlichem. (Mit mir verheiratet zu sein ist wesentlich ungefährlicher! Meistens jedenfalls.)

Wie nehm ma ihn den?
g-wie-nemm-man-den-jetzt

Na geht eh! (Von hinten schaut ein fremdes Weibsbild zu, sicher ein Zufall..)
g-na-geht-eh-netz-anfang

Und dann flott weiter..
g-in-der-hoehe

Und schließlich fliegend wieder zu mir...
g-fliegend

Das wars! Und wir machen das sicher nochmal!
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Freitag, 19. Juni 2009

Wenn ich mir eine Hose kaufen gehe...kommt DAS raus:

Also hier mal ein guter, kostenloser Rat an alle Mütter:
Nehmt die kleinen Kröten bloß nicht mit. Die finden sicher was Nettes und brauchen das dann "unbedingt, Mama, das ist ja urgeil"
Ah ja, eine Hose hab ich auch gekauft. Gerade noch. Weil das Kind die ganze Zeit gebrabbelt hat, ich solle endlich mal ein bisschen Tempo machen.
Hier also das Kind:
maria-cool
und hier:
maria-hut
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Freitag, 12. Juni 2009

Kundenorientierung - oder: Wer zum Teufel bezahlt eigentlich das Gehalt?

Seit einem Monat gehe ich jeden Tag um 7:45 zum Zielpunkt bei der Station Hetzendorf, weil der auf dem Weg zum Büro liegt...
Und seit einem Monat beobachte ich folgendes:
Immer eine grantige Mitarbeiterin an der Kassa, sie grüßt zwar, speibt sich dabei aber fast an. Ist unfreundlich zu Kunden und sichtlich angewidert...und das schon in der Früh..

Zu Mittag wirds noch besser. Hier konnte ich mehrmals diese nette Szene beobachten:
Zwischen 12 und 12:30 ist Hochbetrieb - beim Jausenkauf, denn zu dieser Zeit haben mehrere Büros und vor allem mehrere Schulungsmaßnahmen Pause. Daher stehen um diese Zeit immer etwa 20 Leute mit je einem Sackerl bei der Kassa an. Bei EINER, wohlgemerkt. Denn Mitarbeiterin 2 macht zu dieser Zeit ebenfalls Pause. Genial!
Sobald ein Kunde eine zweite Kassa verlangt, hört man Mitarbeiterin 2 mittellaut beim Durchgehen durch das Geschäft schimpfen, dass die Leut ned warten können, was das soll etc....
Wenn ein Lehrling oder ein Schüler nach einer zweiten Kassa fragt, bellt die Mitarbeiterin 1 ohnehin nur: "Na sicher ned!"

Ui ui, hier hätt ich viel zu tun...aber Zielpunkt braucht offenbar keine Kundenorientierungsmaßnahmen...

Ein Unternehmen, das Kundenorientierung perfekt beherrscht, ist MERKUR. (Weiß ich auch, weil ich dort trainiert habe, und viele Mitarbeiter in ganz Österreich gesehen habe )
Letzte Woche, auf meinem Weg zur Hochschule in Baden, rase ich gschwind durch den Merkur und steh dann mit Getränk, Keksen und Gummibären bei der Kassa. Ich frage die Kassiererin, was die Ficus Benjaminii mit den geflochtenen Stämmen da hinten kosten, ich hätte nämlich keine Zeit gehabt, um zu schauen...
Die Kassiererin erklärt mir (perfekt!), dass die jetzt heruntergesetzt sind, nur mehr vier da stehen und ich schnell sein müsse, um noch einen zu kriegen....
ich wollte nicht die ganze Geschichte erzählen von wegen "muss jetzt auf die Uni, will dort nicht mit einem Gummibaum herumrennen bis acht am Abend", also sagte ich, dass ich ohne Auto wäre heute.
Da sagt die doch glatt - und die kennt mich nicht, in Baden war ich als Trainerin damals nicht - "wenns Richtung Kottingbrunn oder Vöslau wohnen, nehme ich Ihnen gern einen mit!"
DAS, liebe Leute, ist Kundenorientierung.
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Donnerstag, 11. Juni 2009

Mein Beratungsbüro am bfi......

ist endlich fertig, aber noch nicht fertig eingerichtet..
Hier die ersten Bilder:
schreibtisch

Im Detail, mit den Glücksbringern, die mir mein Kind extra mitgegeben hat:(2 Bären)
blumen

und noch ein Detail...
parvati


Wenn schon Sozialpädagogische Beratung, dann wenigstens nett, oder?
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Mittwoch, 20. Mai 2009

Die Rosen in meinem Garten....

Das ist eine "New Dawn", ein Rambler....
new-dawn

dann hab ich noch, geerbt von der Vorbesitzerin, eine "Queen Elizabeth"
queen-elizabeth

und mein persönlicher Favorit, eine englische Duftrose, deren Namen ich leider vergessen habe, irgenwas mit "Darby" oder so..Für Hinweise bin ich dankbar....
engl-duftrose
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Hey, Susanne!!!
Aufpassen mit Entgleisungen in Zukunft! Und werd bald...
gero (anonym) - 5. Jul, 10:37
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